Das Vernetzen von bisher autark arbeitenden Brandschutztüren (Stand-alone-Lösungen) ist eine der wichtigsten Massnahmen, um im Ernstfall eine unkontrollierte Rauch- und Brandübertragung im gesamten Gebäude zu verhindern. Diese Vernetzung wird deshalb auch immer häufiger von den Gebäudeversicherungen verlangt.
Das Grundprinzip der Vernetzung
Stand-alone-Brandschutztüren besitzen meist einen eigenen Feststellmechanismus (z. B. einen Haftmagneten oder Türschliesser mit integriertem Rauchschalter), der nur reagiert, wenn Rauch direkt an dieser Tür vorbeizieht. Bei einer Vernetzung jedoch wird das Signal aufgeteilt: Löst eine Tür oder ein zentraler Melder aus, schliessen sich alle angeschlossenen Türen gleichzeitig.